Schöne, gesunde und stressfreie Ostertage!

wünsche ich allen meinen Lesern!
Auf dem Acker geht es in diesem Jahr nur langsam vorwärts: Sowohl die Vegetation als auch die Feldarbeiten machen bei dem überwiegend kühlen und feuchten Wetter nur langsam Fortschritte. Immerhin haben Raps und Getreide trotz der meist schlechten Befahrbarkeit die erste N-Gabe, den Schwefel und zu einem großen Teil auch schon den Grunddünger erhalten.
Jetzt stehen eine Reihe von Pflanzenschutzmaßnahmen an. Wichtig ist die frühe Ungrasbekämpfung im Getreide gegen Ackerfuchsschwanz, Trespen, Weidelgräser usw.. Ebenso sind im Winterraps an den beiden warmen Tagen mit annähernd 20 ° C (25. und 26. März)  die großen Rapsstängelrüßler und Kohltriebrüßler sowie auch die ersten Rapsglanzkäfer in die Winterrapsbestände eingeflogen, so dass bei den Rüßlern die Bekämpfungsrichtwerte örtlich überschritten wurden. Bekämpfungsmaßnahmen konnten witterungsbedingt noch nicht überall, wo es notwendig war, erfolgen. Während der Große Rapsstängelrüssler seinen Reifungsfaß innerhalb weniger Tage erledigt und dann schon mit der Eiablage beginnt, lässt sich der Kohltirebrüssler ca. 2 Wochen Zeit. Daher sind die Triebrüssler bei Behandlungsmaßnahmen gleich nach Ostern durchaus noch erfolgreich zu bekämpfen. Der Raps beginnt jetzt mit dem Streckungswachstum (EC 50/51) und hat inzwischen eine durchschnittliche Wuchshöhe von 10 bis 15 cm erreicht. Bei PS-Maßnahmen in der Nach-Osterwoche sollte man das Insektizid gleich mit Bor  (wenn notwendig auch Bittersalz, Mangan und Molybdän) und einer kleineren Menge Triazol (Folicur, Caramba oder Carax) kombinieren.
Zuckerrüben konnten in der Region bisher kaum gelegt werden, ebensowenig Erbsen und Ackerbohnen. Die Böden sind einfach noch zu nass.
Also daher zunächst einmal ein erholsames Osterfest, und dann wird man weitersehen!

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