Felderkiek Anfang Juni 2007

Weizen:

Der Winterweizen befindet sich in der Blüte (EC 61
– 65). Die Bestände im Beratungsgebiet haben sich,
abgesehen von dem einen oder anderen virusgeschädigten
Schlag, überwiegend gut entwickelt. Die Getreidepreise
entwickeln sich ebenso vielversprechend, so dass mit einer
guten Ernte zu rechnen ist.

Die Abschlussspritzungen sind überwiegend erfolgt.
In diesem Jahr lag der Schwerpunkt eindeutig beim Braunrost
(anfällige Sorten vor allem Dekan, Ritmo, Tommi und
Skalmeje). Septoria tritici spielt bisher nur eine geringe
Rolle. Nach den Infektionen über Pfingsten mag sich
Tritici hier und da noch etwas aufbauen, wird aber in den
meisten Sorten keine allzu große Bedeutung mehr erlangen.
Mehltau wurde meist durch entsprechende Fungizidmaßnahmen
auf einem sehr niedrigen Level gehalten. Für Fusarium
waren nur am Freitag vor Pfingsten mäßige Infektionsbedingungen
vorhanden, ansonsten war es bisher entweder zu kühl
oder zu trocken für eine bedeutende Infektion.

Blattläuse in der Ähre findet man bisher nur
schwach. Hier ist jedoch mit einer Zunahme zu rechnen. Auch
die Gallmücken zeigen sich gegenwärtig nur vereinzelt.

Rüben:

Die Zuckerrüben befinden sich aufgrund
der langen Trockenheit zwischen 4-Blatt-Stadium und
Bestandesschluss (siehe Fotos unten). Vereinzelt sind noch Herbizidmaßnahmen
gegen spät aufgelaufenen Unkräuter notwendig.
Ansonsten ist auf Schädlinge (Blattläuse, Getreidehähnchen und
Rübenfliege z. Z.allerdings schwach) und eine ausreichende
Versorgung mit Mikronährstoffen (vor allem Bor!)
zu achten.

differenzierter Auflauf der Zuckerrüben aufgrund der langen Trockenheit  

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