Zusammenfassung 2011-Ein Jahr der Extreme

Das Jahr 2011 hatte es in sich. Es war für die Landwirtschaft im Norden das mit Abstand schwierigste Jahr seit langem. Eine Wetterkapriole folgte der nächsten. Schon die Aussaat von Winterrraps und Wintergetreide konnte aufgrund der vielen Niederschläge nur verspätet und unter extrem schwierigen Bedingungen erfolgen. Ein früher Wintereinbruch und die bereits Ende November einsetzende Vegetationsruhe sorgten dafür, dass viele Bestände nur unzureichend entwickelt ins Frühjahr starteten. Von Mitte Februar bis Mitte Mai 2011 folgte dann eine extreme Trockenperiode, die den Winterkulturen mit ihren schwach entwickelten Wurzelsystemen weiter zusetzte. Sommerungen wie Rüben, Kartoffeln und Mais konnten dagegen von der trockenen und warmen Witterung und den ab Mitte Mai 2011 einsetzenden Niederschlägen profitieren und brachten sehr gute Erträge. Der fehlende Regen des Frühjahrs kam schließlich im Sommer in Massen und erschwerte und verzögerte die Ernte teilweise bis weit in den September hinein. Entsprechend fielen die Erträge und Qualitäten bei Winterraps und Wintergetreide in diesem Jahr sehr unbefriedigend aus. Selbst dieser Lexion-Mähdrescher mit Kettenlaufwerk fuhr sich auf dem nassen Acker fest. Foto oben: Selbst dieser Lexion-Mähdrescher mit Kettenlaufwerk fuhr sich auf dem nassen Acker noch fest. Als Folge der späten Ernte und des nassen Sommers konnten viele Rapsflächen nur sehr spät oder gar nicht bestellt werden. Insgesamt wurde deutlich weniger Raps angebaut als in den Vorjahren. Auch bei der Getreidebestellung gab es noch vereinzelt Schwierigkeiten, aber im Großen und Ganzen lief sie wieder im normalen Rahmen.      

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