Zusammenfassung 2012 – Es lief wieder besser

Nach zwei sehr schwierigen Jahren f├╝r den Ackerbau hatte Petrus endlich ein Einsehen mit den geplagten Landwirten ­čśë . Obwohl die Wintersaaten aufgrund des nassen Vorjahres oft sp├Ąt und unter grenzwertigen Bedingungen in den Boden gekommen waren, hatten sie durch den trockenen und relativ milden November und den milden, wenn auch recht nassen Dezember doch einiges wieder aufholen k├Ânnen. In den ersten beiden Februarwochen kam es dann allerdings zu sehr starken Fr├Âsten mit Temperaturen von regional bis - 20 ┬░C. Gl├╝cklicherweise waren die Kulturen in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern ├╝berwiegend durch eine ausreichende Schneedecke gesch├╝tzt. Im S├╝dosten Schleswig-Holsteins und in einigen Gebieten Vorpommerns, wo zu der Zeit kaum Schnee lag, gab es jedoch einige Auswinterungssch├Ąden und auch einzelne Umbr├╝che. Der M├Ąrz blieb mit gerade mal 9 mm Niederschlag sehr trocken. Aber durch den April mit 23 mm Regen fiel die bef├╝rchtete Fr├╝hjahrstrockenheit dann doch nicht so extrem aus wie im Vorjahr. In einem relativ k├╝hlen April und Mai entwickelten sich die Sommerkulturen Zuckerr├╝ben, Mais und Kartoffeln deutlich langsamer als im Vorjahr, konnten aber ├╝ber Sommer so einiges wieder wettmachen. Im Endeffekt konnte ein gute Ernte bei gestiegenen Preisen f├╝r Raps und Getreide┬á unter g├╝nstigen Witterungsbedingungen eingebracht werden. Auch bei Krankheiten und Sch├Ądlingen hatte es keine besonderen Auff├Ąlligkeiten gegeben. Die Herbstaussaat von Raps und Getreide konnte in diesem Jahr in Mecklenburg-Vorpommern und im Osten Schleswig-Holsteins planm├Ą├čig erfolgen. Im Westen von SH gab es durch starke Niederschl├Ąge und Nichtbefahrbarkeit der Fl├Ąchen im September allerdings starke Verz├Âgerungen bei der Getreideaussaat. An der Westk├╝ste konnten etliche Fl├Ąchen im Herbst gar nicht mehr bestellt werden.                

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