Schwarzbeinigkeit

Krankheiten Beschreibung

Schwarzbeinigkeit
eng. take-all

(Foto: Bayer CropScience)

Hauptfruchtform: Gaeumannomyces graminis (Sacc.) Arx et Olivier var. tririci J. Walker
(Synonym: Ophiobolus graminis Sacc.)
Wirtspflanzen: Weizen, Gerste, Roggen, Triticale.
Symptome: Wurzeln dunkelbraun bis schwarz, später vermorscht, reißen leicht ab (Geschädigte Pflanzen lassen sich ohne Wiederstend aus dem Boden ziehen!), auf der Halmbasis auch schwarzes Mosaikmuster. Unter den Blattscheiden dunkles Myzel, zur Erntezeit kugelige, abgeplattete Perithezien, die mit ihrem langen Hals die Blattscheiden durchstoßen. Befall kann Weißährigkeit verursachen. Nesterweises Auftreten.
Verwechslungsmöglichkeit: Wurzelschäden durch Pythium- und Fusarium-Arten, Drechslera sorokiniana.
Übertragung: Ernterückstände, Ausfallgetreide, Pilz ist bodenbürtig, Askosporen windbürtig.
Befallsbegünstigende Bedingungen: Kulturfehler, hohe Getreidekonzentration, Getreidevorfrucht, Getreideaufwuchs z.B. in Raps, gleichmäßige Feuchtigkeit mit Temperaturen von 12 – 20 °C.
Bekämpfung: acker- und pflanzenbauliche Maßnahmen (Fruchtfolge).
(Quelle: Text: „Krankheiten und Schädlinge des Getreides“; Rhone-Poulenc Agro GmbH; 2. Aufl.1995)
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