Blattdürre (Septoria tritici)

Krankheiten Beschreibung

Blattdürre des Weizens
eng. speckled leaf blotch, septoria tritici blotch

(Foto: Bayer CropScience)

 

Nebenfruchtform: Septoria tritici Rob. ex Desm.
Hauptfruchtform: Mycosphaerella graminicola (Fuckel) Schröter.
Wirtspflanzen : Weizen.
Symptome: Herbst bzw. Frühjahr bis zur Bestockung Primärsymptome auf Blättern: anfangs blaugraue bis graugrüne, später braungraue Flecke (6-8 mm), durch viele schwarze Punkte (Pyknidien) gesprenkelt. Blätter vergilben schnell und vertrocknen. Zu Schossende auf den Blättern anfangs strichförmige, blaugrüne, später isabellfarbene Flecke (meist 1cm), von Blattnervatur begrenzt, auch zusammenschließend mit deutlichen, reihig angeordneten, schwarzen, punktförmigen Fruchtkörper (Pyknidien), bei feuchter Witterung mit weißen Konidienranken. Befallene Blätter sterben schnell ab (Blattdürre). Oft mit Septoria-Blattfleckenkrankheit vergesellschaftet. Ährenbefall selten.
Verwechslungsmöglichkeiten: natürliches Absterben der Blätter, bei gemeinsamem Befall mit der Septoria-Blattfleckenkrankheit schwierig auseinanderzuhalten.
Übertragung: Ausfallgetreide, Stoppeln, Saatgut mit befallenen Pflanzenteilen, Verbreitung der Konidien mit Spritzwasser, Ascosporen windbürtig.
Befallsbegünstigende Bedingungen: langanhaltende feuchtkühle Witterungsperioden im Frühjahr und Sommer, feuchte Lagen, hohe Bestandesdichten, reichliche Stickstoffgaben, Sortenanfälligkeit.
Diagnosehinweis: Konidien hyalin, schmal, an der Basis abgerundet, zur Spitze leicht konisch verjüngt, gebogen, 3-4zellig (40-70 x 1,5-2µm).
Bekämpfung: Fungizide.
Bemerkung: Krankheit hat zunehmende Bedeutung.
(Quelle: Text: „Krankheiten und Schädlinge des Getreides“; Rhone-Poulenc Agro GmbH; 2. Aufl.1995)
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